Abwehr von Wohnungs- und Hauseinbrüchen mit oder ohne Gewaltanwendung gegen die Bewohner

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Abwehr von Wohnungs- und Hauseinbrüchen mit oder ohne Gewaltanwendung gegen die Bewohner

Foto: envato

 

 „Haben Sie Angst vor Kriminalität? Dann wählen Sie eine andere Tageszeitung!“ Berthold Brecht.

Der Zusammenhang zwischen der gewählten Tageszeitung und der Unsicherheit Opfer einer Straftat zu werden, schwankte nach einer Untersuchung/Befragung von Bürgern in Bonn (geleitet von Prof.Torsten Verrel/ Dr.rer.pol.Werner Rüther) vom Leser der FAZ mit 15,6% bis hin zum Bildzeitungsleser  bei 40,5%.  Aber nun einmal konkret:

Realistische Bedrohungen durch verstärkte Wohnungseinbrüche:

Es gibt aber auch eine Kehrseite zum subjektiven Sicherheitsgefühl, nach der Berichterstattung in den Medien. Nehmen wir beispielsweise das Deliktfeld der Einbruchsdiebstähle, davon gab es gegenüber dem Jahr 2014 bis 2015 eine Steigerung von 10%. Von den 152 123 Wohnungseinbrüchen 2014 in Deutschland  betrug die Aufklärungsquote lediglich 15,2%. Eine tiefgreifende Studie* ergab, dass in der Realität lediglich 2,6% bzw. gerade einmal bei jedem 38. Einbruch ein Täter ermittelt und beweiskräftig verurteilt wird. Nur letzteres zählt für die Opfer. Statistisch gesehen wird alle 3,5 Minuten eingebrochen, bei  jedem vierten Einbruch wenden die Straftäter  Gewalt gegenüber den ahnungslosen Bewohnern an. Sowohl Einzeltäter als auch sehr gut organisierte Räuberbanden aus Deutschland und Südosteuropa treiben hierbei ihr Unwesen. Als wenn es nicht schon schlimm genug wäre alles einzusacken was nicht Niet- und Nagelfest ist und dabei verwüstete Schränke und Wohnungen zu hinterlassen, kann damit auch eine große Brutalität gegenüber den Opfern verbunden sein. Selbst ältere Damen werden, gefesselt und geknebelt, Mieter und Hauseigentümer noch im Bett überfallen und zusammengeschlagen, bevor das Haus ausgeraubt wird.

Der Täter steht dir plötzlich gegenüber? 

Dieser bricht nicht nur bei dir ein, sondern fällt über dich und deine Familie her? Kann nicht passieren? Das haben die 3025 Opfer, die beispielsweise im Jahr 2012 in ihrer Wohnung überfallen und beraubt worden sind, vielleicht vorher auch gedacht.

Sei klug und baue nicht nur materiell sondern vor allem ideell vor.

Alles weitere im Buch Ratgeber Gefahrenabwehr

Gina Rosa Wollinger et al.: Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachen E.V., Forschungsbericht Nr. 124, Wohnungseinbruch: Tat und Folgen, Ergebnisse einer Betroffenenbefragung in fünf Großstädten, 2014

Über den Autor:

Seit einigen Jahren denkt, schreibt und veröffentlicht Steffen Meltzer Artikel über verschiedene Themen aus den Bereichen Polizei, Sport, Psychologie, Einsatz, Sicherheit und Abwehr von Gewalt.

Ein Kommentar

  1. Nicole 14. Oktober 2014 um 22:38 Uhr

    Klasse Artikel zum Thema Einbrüche und wie man sich davor schützen kann. Aktuell ist das bei uns ein großes Thema. Daher bin ich sehr dankbar für die Tipps auf deiner Webseite.

    Insgesamt finde ich viele interessante Themen. Klasse Seite! Ich bin gespannt auf dein Buch!

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