Die Sehnsucht nach dem einstigen Westfernsehen

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Die Sehnsucht nach dem einstigen Westfernsehen

Bald sind in Brandenburg Landtagswahlen. Deshalb muss der „Kampf gegen rechts“ und dem „menschengemachten“ Klimawandel noch weiter forciert werden, ebenso müssen wir uns noch mehr bemühen, Flüchtlinge zu integrieren. Hier ausgewählte Nachrichten aus dem Videotext des RBB von einem Tag, einer Seite, die gewöhnlicher Weise an Einseitigkeit mit erzieherischem Wert fürs Volk selbst von anderen Landessendern kaum noch zu toppen ist:

Die Maschinerie im Videotext des RBB läuft immer mehr auf Hochtouren, je näher die Landtagswahlen rücken:

– Auf S. 109 fordert der Ministerpräsident Woidke, “gut integrierten Flüchtlingen” ein dauerhaftes Bleiberecht einzuräumen. Das ist doch sowieso schon der Fall, mit einem Aufenthaltstitel und unendlich langwierigen Klageverfahren bei einer heruntergesparten Justiz. Notfalls gibt es Kirchenasyl, Härtefallkommissionen, Duldungsstatus und Ärzte, die Atteste ausstellen. Immerhin wurden letztens drei Afghanen abgeschoben, zwei davon waren schwer kriminell. Ein Aufschrei des Protests und der Empörung ging von den Grünen und der Integrationsbeauftragten durchs Land. Völker hört die Signale!

– Auf S. 110 wurde berichtet, dass Bundespräsident Steinmeier Deutsche und Türken bei Butterkuchen und Baklave zur Kaffeetafel einlädt. Themen sind u. a. Integration und Zugehörigkeit wie “Diskriminierung” und “Rassismus”. Mit letzterem gemeint können damit nur die Deutschen sein, die beispielsweise Kopftuchfrauen in der eigenen Firma wegen des Neutralitätsgebots keine Chance geben wollen, obwohl das nach EU-Recht (EuGH, 14.03.2017 – C-157/15) völlig abgedeckt ist.

– Auf S. 113 gab es Kritik am Regierende Bürgermeister Müller, da sein gepanzerter Dienstwagen eine Spritschleuder ist und zuviel Co2 ausstößt.  Herausgefunden hat das die „Deutsche Umwelthilfe“, ein bekannter Verein, der sich u.a. zum Ziel gesetzt hat, unser aller Leben mit Fahrrädern und überfüllten Stadtbussen zu verschönern. Da hilft auch Müllers Ausrede nicht, dass „Sicherheitsbehörden ihm bisher immer gesagt hätten, er müsse einen gepanzerten Wagen nehmen“. Nun geht die schöne  S-Klasse politisch korrekt in die Garage.

Empfehle zukünftig Tesla mit maximal 120km Reichweite, bei dem dann allerdings die Panzerung wegfallen muss. Apropos Gewicht sparen:  Auch unsere Leopards II  wären umzurüsten, da die schwergewichtige Panzerung für den hohen Dieselverbrauch und damit einer unverantwortlichen Umweltbelastung auf dem Schlachtfeld des Krieges und der Eitelkeiten verantwortlich wäre. Da aber von den Leos augenblicklich nur der kleinste Teil überhaupt einsatzbereit ist, kann die Deutsche Umwelthilfe dieses Vorhaben getrost nach hinten verschieben. Bei der Bundeswehr wird augenblicklich lieber Unterwäsche und Ausgehuniformen für schwangere Soldatinnen angeschafft. Immerhin soll sogar ab Mitte 2018 mindestens ein U-Boot funktionieren.

– Auf S. 114 geht erneut um den Kampf gegen „rechts“, genauer gesagt, Rechtsradikale. Ein mutmaßlicher Hetzer muss sich vor dem Amtsgericht Tiergarten verantworten. Er soll Nazi-Parolen verbreitet und Hass gegen Juden geschürt haben. Ich hoffe auf ein abschreckendes Null-Toleranz -Urteil und wenig “Haftempfindlichkeit.”

– Auf S. 115 setzt man sich für Muslime ein. Eine Dame wurde zu einer Geldstrafe von 2400 € verurteilt, weil diese eine Frau und deren Tochter (25) geschlagen und beleidigt haben soll. Das Gericht entschied strafverschärfend, da ein muslimfeindlicher Hintergrund festgestellt wurde. Worin diese  „Muslim-Feindlichkeit“ konkret bestanden haben soll, wird im Bericht ausgeblendet.

– Auf S. 118 darf ein Mann in Frauenkleidern auftreten, da er und sein Begleiter in Berlin Neukölln attackiert und beleidigt worden ist. Sogar Pflastersteine hätte man auf den Frauen-Mann (da das Geschlecht nur eine soziale Konstruktion sein soll) geworfen. Wie die geflüchteten Täter aussahen und warum ausgerechnet der Staatsschutz ermittelt, wird nicht vermeldet. Waren sie “südländisch” oder “arabisch” aussehend?  Plötzlich ist mit der Mitteilungsfreude des RBB Schluss.

Nachrichten über Straftaten durch mutmaßliche Linksextreme waren wieder einmal nicht zu lesen. Dafür noch einmal volle Breitseite gegen Deutschland im RBB-Text am Vortag auf S. 112

Riesenfeier! Deniz Yücel wird in Potsdam den Medienpreis M100 erhalten! Er wird für seine „mutige und unbestechliche Arbeit ausgezeichnet, so das Organisationkomitee. Ein klein wenig will man dabei auch an die in der Türkei inhaftierten Kollegen erinnern, die offensichtlich weniger privilegiert als Yücel in den dortigen Kerkern ihr Dasein fristen müssen.  Ich kenne kein Land, in dem man dafür ausgezeichnet wird, dass man einem anderen Autor wünscht „der nächste Schlaganfall möge sein Werk gründlicher verrichten“. Dafür gab es immerhin 20.000 Euro Schmerzensgeld für Thilo Sarrazin. Aber auch Yücels „Satire“ gegen sein Heimatland hatte es in sich, das soll nicht vergessen sein:

„Endlich! Super! Wunderbar! Was im vergangenen Jahr noch als Gerücht die Runde machte, ist nun wissenschaftlich (so mit Zahlen und Daten) und amtlich (so mit Stempel und Siegel) erwiesen: Deutschland schafft sich ab! Nur 16,5 Prozent der 81 Millionen Deutschen, so hat das Statistische Bundesamt ermittelt, sind unter 18 Jahre alt, nirgends in Europa ist der Anteil der Minderjährigen derart niedrig. Auf je 1.000 Einwohner kommen nur noch 8,3 Geburten – auch das der geringste Wert in Europa.
Besonders erfreulich: Die Einwanderer, die jahrelang die Geburtenziffern künstlich hochgehalten haben, verweigern sich nicht länger der Integration und leisten ihren (freilich noch steigerungsfähigen) Beitrag zum Deutschensterben.
Der baldige Abgang der Deutschen aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite. Eine Nation, deren größter Beitrag zur Zivilisationsgeschichte der Menschheit darin besteht, dem absolut Bösen Namen und Gesicht verliehen und, wie Wolfgang Pohrt einmal schrieb, den Krieg zum Sachwalter und Vollstrecker der Menschlichkeit gemacht zu haben; eine Nation, die seit jeher mit grenzenlosem Selbstmitleid, penetranter Besserwisserei und ewiger schlechter Laune auffällt; eine Nation, die Dutzende Ausdrücke für das Wort ‚meckern‘ kennt, für alles Erotische sich aber anderer Leute Wörter borgen muss, weil die eigene Sprache nur verklemmtes, grobes oder klinisches Vokabular zu bieten hat, diese freudlose Nation also kann gerne dahinscheiden.“

Na dann Prost RBB!

Steffen Meltzer, Autor von „Schlussakkord Deutschland – Wie die Politik unsere Sicherheit gefährdet und die Polizei im Stich lässt“

Über den Autor:

Seit einigen Jahren denkt, schreibt und veröffentlicht Steffen Meltzer Artikel über verschiedene Themen aus den Bereichen Polizei, Sport, Psychologie, Einsatz, Sicherheit und Abwehr von Gewalt.

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